Wappen

In Silber über einer dem unteren Schildrand folgenden blauen Kette ein roter Zweischalenbrunnen mit blauer Fontäne. Die heutige Gemeinde Bad Füssing entstand am 1. April 1971 aus den früheren Gemeinde Safferstetten, Egglfing und Würding, wozu 1972 noch die Gemeinde Aigen kam. Mittelpunkt der Gemeinde ist das Thermalbad Füssing, das in kurzer Zeit zum wichtigsten Fremdenverkehrsort Ostbayerns wurde. Die heraldisch stilisierte Form des Brunnensinnbildes stellt die neuzeitliche wirtschaftliche Entwicklung des Kurortes anschaulich dar. Als lokale Besonderheit gilt die lange Zeit übliche Leonhardi-Wallfahrt im Gemeindeteil Aigen; das Leonhards-Attribut der Kette soll die Erinnerung daran auch künftig wach halten. Die Kette als Attribut des hl. Leonhard versinnbildlicht nicht nur die Beziehung zur Landwirtschaft, sondern auch das Schutzpatronat der Geknechteten und Heilsuchenden. Die geöffneten Kettenenden symbolisieren Befreiung von Leid und körperlichen Gebrechen. Das Wappen wurde von dem Passauer Grafiker und Heraldiker Max Reinhart entworfen.

Wappendaten:
Wappenführung seit: 1973
Rechtsgrundlage: Beschluss des Gemeinderats und Zustimmung der Regierung von Niederbayern
Beleg: Schreiben der Regierung von Niederbayern vom 20.02.1973

Gemeindefahne:
Rot-Weiß; sie soll mit aufgelegtem Wappen geführt werden.