Sprudelnder Brunnen im Gegenlicht, tiefe Sonne, unscharfe Bäume im Hintergrund.

Aktuelles & Termine der Gemeinde Bad Füssing

Abschlusspräsentation des GITEK-Projekts zum Nachlesen

Gemeindevertreter der Präsentation im Kurhaus

Abschlussveranstaltung GITEK 14.11.2025

Innauen als Kraftquelle: Region präsentiert grenzüberschreitendes Entwicklungskonzept für Natur-, Erholungs- & Freizeitraum

Vier Gemeinden bündeln im Zuge des geplanten Fischaufstiegsprojektes ihre Kräfte für nachhaltige Besucherlenkung, neue Erlebnisangebote und ökologische Sensibilisierung.


Ergebnispräsentation GITEK zum nochmaligen Nachlesen herunterladen


Über 110 interessierte Touristiker:innen, Vertreter:innen von Organisationen und engagierte Bürger:innen folgten am 14. November der Einladung ins Kurhaus Bad Füssing, wo die vier Gemeinden im Rahmen der öffentlichen Ergebnispräsentation ihre gemeinsame Zukunftsstrategie für Europas einzigartigen Naturraum der Innauen vorstellten – das grenzüberschreitende, integrierte touristische Entwicklungskonzept (GITEK).

Zu Beginn berichtete Markus Punz (VERBUND) über den aktuellen Stand der geplanten Fischaufstiegshilfe Egglfing, die als ökologische Schlüsselmaßnahme die durchgängige Fischwanderung entlang des Inns ermöglichen soll.

Im Anschluss präsentierte Arnold Oberacher (conos gmbh) die Ergebnisse des mehrmonatigen Entwicklungsprozesses, der Workshops, Online-Umfragen, Experteninterviews, zahlreiche Einzelgespräche und Geländebegehungen umfasste.

Im Zentrum des Projekts steht eine klare thematische Leitidee für alle vier Gemeinden:


„Europareservat Innauen – Kraft aus dem Wasser und der Natur“

Die wohltuende, aktivierende und stärkende Qualität der Innauen soll verstärkt ins Bewusstsein rücken – als Natur- und Erholungsraum ebenso wie als Ort für körperliche Aktivierung und soziale Inspiration.

Gemeinsamer Fokus: Besucherlenkung, Sensibilisierung und neue Natur-Erlebnisse

Dazu wurden für alle Gemeinden infrastrukturelle Basismaßnahmen definiert – klar gestaltete Start- und Einstiegsbereiche, Park- und Verkehrsstrukturen, Info-Stationen, Rad- und Wanderlogistik sowie neu gestaltete Besucherlenkungselemente. Ziel ist es, Besucher:innen künftig gezielt zu den definierten Ausgangs- und Zielpunkten zu führen, sensible Ökosysteme zu schützen und die Besonderheiten des Naturraums erlebbar zu machen.
Aufbauend auf dem Leitmotiv entstehen mehrere neue Erlebnisangebote, darunter:


INNergy-Runde: eine rund 50 km lange Entdecker-Radrunde, welche die Qualitäten aller vier Gemeinden inszeniert und die Themen Vitalität, Energie und Inspiration in den Mittelpunkt stellt.


INNfo-Center Egglfing: ein moderner Besucher- und Erlebnisstandort am Kraftwerk, gedacht als Ausgangspunkt für die Run-den und als neues „Welcome Center“ für die Region.


INNdecker-Runde: eine familienfreundliche Natur- und Vermittlungsrunde rund um die Fischaufstiegshilfe – sowohl als Rad- als auch als barrierefreie Spazier- & Wander-Edition.


sINNfonie der Au: ein ruhiger, achtsamkeitsorientierter Rückzugsweg in Aigen mit Yoga-, Entspannungs- und Naturerlebnis-Elementen.


mINNiatur Bad Füssing: ein 500 Meter langer Miniatur-Flusslauf, der die 500 km des Inns von St. Moritz bis Passau im Ortszentrum von Europas Top-Gesundheitsdestination für alle Gäste ins Bewusstsein rücken soll.


Breite Zustimmung und klare Aufbruchsstimmung


Die präsentierten Maßnahmen wurden von den Teilnehmer:innen ausgesprochen positiv aufgenommen – viele betonten die Bedeutung des gemeinsamen Vorgehens und die Vorfreude auf die Umsetzung der ersten Schritte.
Wie wichtig das Projekt für alle beteiligten Gemeinden ist, zeigen die Statements der vier Bürgermeister. Sie ziehen ein durchweg positives Resümee, betonen den konstruktiven Verlauf der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit und unterstreichen die Bedeutung der erarbeiteten Maßnahmen für die zukünftige Entwicklung der Innauen:


Bürgermeister Bernhard Öttl (Reichersberg):
„Für mich ist besonders beeindruckend, wie stark dieses Projekt unsere grenzüberschreitende Zusammenarbeit vertieft hat. Wir haben eine neue Qualität der gegenseitigen Wertschätzung erreicht – und gleichzeitig erkannt, wie sehr sich unsere vier Gemeinden mit ihren unterschiedlichen Qualitäten gegenseitig bereichern können.“


Bürgermeister Martin Bruckbauer (Obernberg am Inn):
„Die inhaltliche gemeinsame Klammer ist uns mit diesem Projekt hervorragend gelungen. Jetzt braucht es vor allem eine sichere und attraktive touristische Verbindung der beiden Inn-Ufer, damit das gemeinsame Potenzial wirklich zur vollen Blüte kommen kann.“


Bürgermeister Josef Schöppl (Kirchdorf am Inn):
„Ich freue mich sehr darüber, dass wir auf Basis unserer individuellen Qualitäten dazu auch eine stimmige, gemeinsame thematische Linie gefunden haben – und zwar eine, zu der wir uns nicht nur touristisch, sondern als gesamte Gemeinde voll bekennen können.“


Bürgermeister Tobias Kurz (Bad Füssing):
„Wir haben nun einen sehr konkreten, klar umsetzbaren Projektplan mit greifbaren Maßnahmen vorliegen. Ich freue mich darauf, gemeinsam mit allen Partnern – vom VERBUND über den Naturschutz bis hin zu Jägern und Fischern – diesen Weg konsequent weiterzugehen.“


Mit der Präsentation der Ergebnisse wurde ein wichtiger Meilenstein erreicht – nun beginnt die gemeinsame Umsetzung der ersten Maßnahmen in den vier Gemeinden.

 

 

Alle Informationen zum INTERREG-Projekt finden Sie hier: www.gde-badfuessing.de/rathaus-verwaltung/interreg-projekt

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